Rezepte

14 Nov 2017
dreikornbrot

Dreikornbrot

In diesem Brot steckt wirklich eine Menge drin. Gemeint sind nicht nur der Dinkel, das Lieblingsgetreide der heiligen Hildegard von Bingen, und der Roggen, ein Brotgetreide schlechthin, sondern insbesondere auch der Hafer und seine Inhaltsstoffe.

Hafer besitzt nicht nur einen hohen Eiweißgehalt (bis 20 %), sondern auch Eiweiß mit einer besonders hohen biologischen Wertigkeit. Ungesättigte Fettsäuren, besonders leicht verdauliche Kohlenhydrate, zahlreiche Mineralien, Vitamin E und B-Vitamine machen ihn zu einem Kraftspender ohnegleichen – und zur reinen Naturmedizin. Hafer unterstützt die Arbeit von Bauchspeicheldrüse und Leber und senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Nicht zuletzt hilft er auch gegen schlechte Laune, wirkt ausgleichend und fördert Konzentration und Vitalität.
Nur Klebereiweiß, das man zum Brotbacken braucht, fehlt ihm. Kein Problem, wenn man ihm – wie hier – andere Getreidearten beimischt.

Zutaten für einen Laib oder ein Kastenbrot

250 g gemahlener Hafer
300 g gemahlener Dinkel
350 g gemahlener Roggen
1 – 2 EL Steinsalz
400 – 420 ml lauwarmes Wasser
300 g Natursauerteig
Fett für die Backform oder 
das Backblech

Sauerteig: Am Anfang ist der Ansatz

Sauerteig besteht aus Roggenmehl und Wasser und ist das älteste Brottriebmittel. Man nimmt ihn speziell zum Backen von Roggen- oder Mischbroten. Natursauerteig können Sie leicht selbst herstellen (siehe unten) oder im Naturkostladen oder Reformhaus kaufen. Industrieller Fertigsauer wird heute in vielen Bäckereien verwendet (Ausnahmen können zum Beispiel kleinere Betriebe oder Vollkornbäckereien sein). Beim Fertigsauer benötigt der Teig statt der klassischen 15 Stunden Sauerteigführung nur 30 Minuten.

Damit Sie bei Sauerteigbroten richtig loslegen können, brauchen Sie einen Sauerteigansatz. Drei Möglichkeiten stehen dafür zur Wahl. Nach getaner Arbeit lässt sich der Ansatz in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren und weitervermehren (vorausgesetzt, Sie backen alle 8 bis 10 Tage Brot).

Sauerteigeinsatz mit Bio-Hefe

Ideal für Backanfänger ist dieses Grundrezept. Damit gehen selbst Sauerteigbrote ohne weitere Hefe beim Backen gut auf.
5 – 10 g Bio-Hefe mit 250 ml lauwarmem Wasser und 150 g fein gemahlenem Roggenmehl verrühren. Den Ansatz mit einem feuchten Tuch zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort 3 Tage stehen lassen. Den Teig ab und zu umrühren. Das Gefäß nicht zu klein wählen, da der Sauerteig gerade am Anfang stark aufgeht. Achten Sie auch darauf, dass der Sauerteig nicht austrocknet, wenn er z. B. mit einem Tuch bedeckt in der Nähe der Heizung steht. Deshalb das Tuch immer wieder befeuchten, wenn es trocken geworden ist.

Anschließend den Ansatz in ein Schraubglas füllen oder nach Rezept verwenden. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist er noch etwa eine Woche haltbar. Wenn Sie neuen Sauerteig für Ihr nächstes Brot benötigen, verrühren Sie einfach den restlichen Ansatz mit Roggenmehl und lauwarmem Wasser. Dieses Mal können Sie den Sauerteig schon am nächsten Tag zum Backen weiterverarbeiten.

Sauerteigeinsatz ohne Hefe

In einer Schüssel 125 ml lauwarmes Wasser mit so viel Roggenmehl oder -schrot (etwa 80 g) verrühren, bis ein sämiger Brei entsteht. Um den säuerlichen Geschmack noch etwas zu intensivieren und auch wirklich die gewünschten Hefen und Bakterien anzuziehen, rühren Sie noch 1 Esslöffel Butter- oder Dickmilch ein. Mit einem feuchten Tuch bedeckt 48 Stunden stehen lassen. Die Masse täglich umrühren und das Tuch feucht halten, damit der Ansatz nicht austrocknet. Am dritten Tag sollte der Sauerteig leichte Blasen werfen und angenehm säuerlich riechen. Dann nochmals 125 ml lauwarmes Wasser und etwa 80 g Roggenmehl dazu rühren. Am vierten Tag ist der Ansatz fertig. Jetzt können Sie ihn zum Brotbacken verwenden oder in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.
Hinweis: Sauerteig hat es gerne warm (Zimmertemperatur) und reagiert, ähnlich wie Hefeteig, empfindlich auf Zugluft. Es geschieht zwar selten, doch könnte es sein, dass der Sauerteig misslingt, d. h., er wirft keine Blasen und riecht stark sauer. Sollte dies der Fall sein, werfen Sie den misslungenen Ansatz lieber fort und beginnen Sie von vorne. Solcher Teig geht beim Backen nicht auf, und Sie würden nur eine im Teiginnern klebrig feste Masse aus dem Ofen ziehen (vor allem, wenn das Brotrezept keine Hefe enthält).

Gekaufter Sauerteigeinsatz

Gekaufter Sauerteigansatz ist genau das Richtige, wenn es schnell gehen soll. Fertigen Sauerteigansatz erhalten Sie beim Bäcker oder im Naturkostladen/Reformhaus in Form von flüssigem Sauerteig sowie als Instant-Sauerteig. (Selbst gemacht ist der Ansatz allerdings billiger.) Gekauften Sauerteig können Sie sofort zum Brotbacken verwenden.

Sie sparen jedoch Geld, wenn Sie den Ansatz für das nächste Brot vermehren. Dazu einen Beutel gekauften flüssigen Sauerteig als Starterkultur verwenden und einfach mit etwas Roggenmehl und lauwarmem Wasser zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Einen Tag lang oder über Nacht zugedeckt stehen lassen. Auf diese Weise haben Sie Ihren Sauerteig vermehrt und können die gewünschte Menge zum Backen verwenden. Die nicht verwendete Menge Sauerteig in einem Schraubglas im Kühlschrank (bis zu 10 Tage) für das nächste Brot aufbewahren und einen Tag vor dem Backen wieder vermehren.

So wird’s gemacht

1)    Das gemahlene Getreide mit dem Salz in einer Schüssel mischen und mit lauwarmem Wasser und Sauerteigansatz kräftig durchkneten. Je nach Flüssigkeitsgehalt des Sauerteigs benötigen Sie mehr oder weniger Wasser.

2)    Den weichen und leicht klebrigen Teig unter einem feuchten Tuch mindestens 4, besser bis zu 12 Stunden an einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen. Das Volumen des Teigs sollte sich um die Hälfte vergrößern.

3)    Den Brotteig noch einmal kräftig durchkneten. In die gefettete Kastenform geben und der Länge nach einkerben. Für einen Brotlaib noch etwas Mehl unterkneten und den Teig zu einem Laib formen. Den Laib 
auf ein gefettetes und bemehltes Blech legen und an der Oberseite kreuzweise einkerben. Zugedeckt 3 – 4 Stunden gehen lassen.

4) Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (E) / 180 °C (H) 70 – 75 Minuten backen und den Klopftest machen. Während der ersten 30 Minuten Backzeit ein feuerfestes Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen. Wenn Sie das Brot in einer Form backen, nach 
1 Stunde aus der Form stürzen und weitere 10 – 15 Minuten ohne Form backen.

5) Brot zum Auskühlen auf ein Gitter legen.

Quelle: Petra Müller-Jani / Joachmin Skibbe: Backen nach Ayurveda – Brot, Brötchen & Pikantes, Pala-Verlag

24 Okt 2017
kuerbisbrot

Kürbisbrot

Im Herbst gibt es Kürbis in vielen verschiedenen Sorten und in allen Farben und Formen, die man auch noch in Hunderten von leckeren Variationen zubereiten kann.

Schon Großmutter wusste, was gut schmeckt und gesund ist. Kürbis enthält viel Beta-Carotin, dazu B-Vitamine, Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor und Kieselsäure und hat ein ausgesprochen günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis. Kürbis, insbesondere Kürbiscremesuppe, ist ein ideales Gemüse für Vata- und Pitta-Typen. Gönne dir dieses leckere Brot und serviere dazu eine Kürbiscremesuppe mit einem Schuss Sahne.

Zutaten für ein Brot

2 TL Koriander gemahlen
700 – 800 g BIO Dinkelvollkornmehl (je nach Feuchtigkeit des Kürbis)
20 – 30 g frische BIO Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
1 EL Ahornsirup
2 – 3 EL Steinsalz
300 g Kürbis
100 g Möhren
60 g geröstete, gemahlene Haselnüsse
Fett für das Backblech oder
 die Backform

So wird’s gemacht

1) Die Hefe in einem kleinen Topf im lauwarmem Wasser auflösen und mit Ahornsirup und etwas Mehl verrühren. Diesen Vorteig zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.

2) Steinsalz und Koriander unter das restliche Mehl mischen. Den Vorteig dazugeben und kräftig zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und nicht mehr klebt. Hefeteig mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

3) In der Zwischenzeit den zimmertemperierten Kürbis waschen, schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch raspeln. Ebenso die Möhren waschen und raspeln. Kürbis und Möhren mit den gerösteten und gemahlenen Haselnüssen mischen.

4) Das geraspelte Gemüse nach und nach unter den Hefeteig kneten. Je nach Bedarf noch etwas Dinkelmehl unterkneten. Der Teig soll nicht kleben, aber auch nicht zu fest sein.

5) Den Hefeteig eine weitere Stunde zugedeckt gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Dann noch einmal kräftig durchkneten und zu einem Laib formen. Das Kürbisbrot auf ein gefettetes Blech oder in eine gefettete Kastenbackform legen. Den Laib einschneiden und zugedeckt nochmals 20 – 30 Minuten gehen lassen.

6) Im Ofen bei 200 °C (E) / 180 °C (H) 50 – 60 Minuten backen. (Brot eventuell aus der Kastenform stürzen.) Klopftest machen und eventuell noch einige Minuten weiterbacken oder in der Nachhitze des Ofens lassen.

7) Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.

Quelle: Petra Müller-Jani / Joachmin Skibbe: Backen nach Ayurveda – Brot, Brötchen & Pikantes, Pala-Verlag

10 Jan 2017
gewuerzlassi

Herzhafter Gewürz-Lassi

Es empfiehlt sich, diesen Gewürzlassi 5-10 Minuten nach dem Mittag- und Abendessen zu trinken. Er schmeckt herrlich erfrischend, rundet das Essen ab und schenkt ein schönes Wohlgefühl. Wer auf seinen süßen Nachtisch verzichten möchte – oder sollte, hat mit diesem Gewürzlassi eine sehr zufriedenstellende Alternative gefunden.

Zutaten

1 Teil Bio-Naturjoghurt mit 3,7% Fettgehalt
6 Teile Wasser (Zimmertemperatur)
1 Prise Steinsalz
Kreuzkümmel gemahlen
frische kleingehackte Korianderblätter

Joghurt und Wasser verquirlen und mit den Gewürzen abschmecken.

10 Jan 2017
raita

Gurken-Raita

Der frische Salat aus Joghurt und Gurke dient traditionell als Beilage. Er schmeckt wunderbar erfrischend in den Sommermonaten und entschärft würzige Currys.

Pro Person rechnet man etwa 1 – 2 Löffel.
Dieses Rezept reicht für 4 – 6 Personen.
Zubereitungszeit: 10 – 15 Minuten.

Zutaten

700 gr. Salatgurke
1 TL schwarze Senfkörner
1 TL Kreuzkümmelsamen
500 ml Naturjoghurt 3,7% Fett
1 TL Zucker
1 ½ TL Salz
1 EL Ghee
1 kleine Handvoll frische Korianderblätter, gehackt
Chilli grün, fein gehackt, optional

Zubereitung

Die Gurke schälen und raspeln. Das enthaltene Wasser in einem Sieb abtropfen lassen und wegschütten. In einer Pfanne das Ghee auf mittlerer Stufe erhitzen und die Senfsamen und Kreuzkümmelsamen hineingeben. Sobald die Senfsamen beginnen hoch zu springen, das Ghee vom Feuer nehmen. Naturjoghurt, Salz, Zucker und die geraspelte Gurke in einer Schüssel vermengen. Die in Ghee angebratenen Gewürze abkühlen lassen, zur Joghurtmischung geben und gut verrühren. Wer scharfe Gewürze gut verträgt, kann noch frischen fein gehackten grünen Chilli dazugeben. Am Schluss frische Korianderblätter fein hacken und unter die Joghurtmischung rühren. Fertig zum Geniessen.

10 Jan 2017
dalsuppe

Moong Dal

Moong Dal sind geschälte und halbierte Moong Bohnen, die in der ayurvedischen Küche zu sättigenden und köstlichen Beilagen und Suppen verarbeitet werden. Für Vegetarier ist Dal ein guter Fleischersatz, da er viel Eiweiss- und natürlich enthaltene Mineralstoffe liefert.

Zutaten:

1 ½ Tassen gelbe, halbierte Moong Bohnen
1 Zwiebel, fein gehackt
1 kleine Chili oder 1 Tl frischen Ingwer
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 MS Asafoetida
½ TL Kurkuma
2 TL Ghee
4-5 Curryblätter
½ TL Garam Masala
1 TL Ayurveda Steinsalz
1 TL Dal Masala
etwas Amchur oder Tamarindenpaste zum Abschmecken
frische Korianderblätter zum garnieren
4-5 Tassen Wasser

Zubereitung:

In einem grossen Topf Ghee erhitzen und darin zuerst die Kreuzkümmelsamen, danach die fein gehackten Zwiebeln, Knoblauchzehe und Ingwer zugeben und kräftig anbraten. Kurkuma und Asaföetida, Garam Masala und Curryblätter zugeben und kurz mitbraten.

Die gewaschenen Linsen zu den Gewürzen in den Topf geben und unter Rühren kurz anschmoren. Dann mit der angegebenen Menge Wasser auffüllen und salzen. Alle Zutaten zunächst aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren und den Dal auf kleiner Stufe weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit verbraucht ist.

Den Dal kräftig umrühren, damit er sämig wird und mit Amchur oder Tamarindenpaste und Dal Masala abschmecken und mit frischen Korianderblättern garnieren.

Beilage für 3-4 Personen

02 Jan 2017
paneer

Indischer Paneer Käse

Paneer Frischkäse hausgemacht ist leichter als Du denkst. Dieser Käse ist fester als unser gewohnter Frischkäse aus der Schale. Er eignet sich sehr gut für indische Gerichte oder das typische Palak Paneer. Auf Brot schmeckt er auch sehr gut.

Zutaten

1 Liter frische Milch, ergibt 115 gr. Paneer Käse
2 Liter frische Milch, ergeben 250 gr. Paneer Käse
3-4 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Mulltuch aus Baumwolle

Man kann Zitronensaft, Molke oder Joghurt zur Herstellung von Paneerkäse nehmen. Zitronensaft gibt dem Käse einen leicht säuerlichen Geschmack, Joghurt macht ihn cremiger. Wir machen es gerne mit Zitronensaft. Die Menge bestimmt, wie „hart“ der Käse wird: Je mehr Zitronensaft, desto härter der Käse. Und hart wie ein Brett soll er ja nicht werden. Darum die Mindestmenge nehmen. Bei 2 Litern sind es 3-4 EL Zitronensaft.

Zubereitung

Zunächst ein Sieb mit einen doppelt gelegten Mulltuch aus Baumwolle bestücken. Das Mulltuch muss nass sein. Ausgewrungen, aber feucht. Dieses Sieb in eine grosse Schüssel / Topf stellen, um die Molke aufzufangen.

2 Liter frische Milch in einem grossen Topf langsam erwärmen. Achtung: es muss genug Platz dafür sein, dass die Milch beim Kochen aufsteigen kann! Milch unter Rühren erhitzen und aufkochen lassen.

Wenn die Milch hochkocht, den Zitronensaft löffelweise hinzugeben. Die Milch vom Herd ziehen. Wenn die Gerinnung nicht erfolgt, noch etws Zitronensaft nachlegen.

Der schwammartige Paneer trennt sich fast unmittelbar von der klaren gelbgrünen Molke. Nun alles durch das Sieb in das Mulltuch giessen. Den Paneer 30 Sekunden unter kaltem Wasser abbrausen, damit alle überschüssigen Gerinnungmittelreste entfernt werden und der Paneer sich festigt.

Dann mit der Hand das Mulltuch zusammenpressen und mit 2 Konserven beschweren.

Nach ca. 2 Stunden kann man das Mulltuch abnehmen und den fertigen Paneer Käse im Kühlschrank aufbewahren. Soll der Käse weicher werden, dann nur mit der Hand das Mulltuch auspressen, am Spülhahn aufhägen und abtropfen lassen. Keine Gewichte draufstellen.

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Die Molke kann man aufbewahren und trinken. Oder sie nach einem Tag – besser nach zwei Tagen, weil sie dann saurer ist, als Gerinnungsmittel für neuen Paneer Käse hernehmen. Man benötigt 300ml saure Molke für einen Liter Milch.Paneer Käse ist vielseitig verwendbar und Du hast soeben das erste Mal selber Käse gemacht. Bravo!

08 Nov 2016
Raw Organic Yellow Saffron Rice in a Bowl

Safranreis

Wie erhält der Reis ein köstlich feines Safran Aroma und wird gleichmässig goldgelb eingefärbt? Wir verraten Dir gerne unser Geheimnis: Nimm die Menge Salz, die Du für die Zubereitung der Portion Reis benötigst und gebe diese zusammen mit 4-5 ganzen Safranfäden in einen Mörser (bei einer Portion für 4-6 Portionen).

Verreibe nun mit kräftigen Rührbewegungen das Salz mit dem Safran im Mörser. Das Salz erhält eine leicht rosa Färbung und wird in seiner Konsistenz noch feiner.

Koche mit diesem Salz den Reis – Du wirst ein wunderbar duftendes und gelbgefärbtes Reisgericht erhalten, das Du nach Belieben weiterverarbeiten kannst. Zu Safran-Gemüsereis oder als Beilage zu einem delikaten Curry.

Safran – das kostbarste Gewürze der Welt, gehört zu der Familie der Krokusse. Aus ihren Stempelblüten werden die Safranfäden von Hand geerntet. Für 5 Gramm Safran benötigt man ca. 800 Safranblüten. Cosmoveda garantiert Dir erstklassige Ware.
Wir empfehlen für die Zubereitung weissen Basmatireis, ganze Safranfäden und Steinsalz, ganz nach ayurvedischem Vorbild.

Du erhälst alle Produkte in Bio und Fair Trade Qualität ganz einfach in unserem COSMOVEDA Online-Shop.

08 Nov 2016
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Rote Linsenbällchen

Zutaten für 4 Personen:

Linsenbällchen:

150 g rote Linsen
1 TL Xacuti Masala
1 TL rotes Karinam
1 TL Amchur (grünes Mangopulver)
Kokosflocken
1 TL gehackte Mandeln
1 TL Petersilie gehackt
Salz

Für die Sauce:

100g ganze Mandeln
1 Tomate mittelgorss, gewürfelt
1 TL gelbes Karinam
1 TL frischer Ingwer gehackt
750 ml Sojamilch
Salz
1 TL rosa Pfefferkörner

Dann den Backofen auf 180ºGrad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun die roten Linsen in 500ml warmem Wasser 15 Minuten lang einweichen und dann das Wasser abgiessen. Die Linsen in einem Topf mit wenig Wasser, ca. 250ml (!) garkochen. Nicht zuviel Wasser nehmen, der „Brei“ sollte nicht zu dünn werden. Lieber noch Wasser nachgiessen, wenn nötig.

Die Linsen mit Xacuti Masala, Karinam und Amchur Pulver mischen. Die Masse sollte sich gut kneten lassen, und mittelfest sein. Falls sie zu dünn geraten ist, nach und nach Kokosflocken einkneten. Mandeln und Petersilie unterheben und mit Salz abschmecken.

Aus der Linsenmasse mit beiden Händen kleine Bällchen formen. Alle fertigen Bällchen auf das Backblech geben und im Ofen 10 – 15 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Für die Sauce alle Zutaten bis auf Pfeffer und Salz mit einem Mixer glattpürieren, aufkochen und mit Salz abschmecken. Die fertige Sauce in einen tiefen Teller geben und die Linsenbällchen in den Saucenspiegel legen. Mit den rosa Pfefferkörnern garnieren. und geniessen!

Xacuti Masala:

Ganze Gewürze: je 1 EL Ajowan, Anis, Bockshornkleesamen, Kreuzkümmel, Nelken, schwarze Pfefferkörner, schwarze Senfkörner und Wacholderbeeren,

gemahlenen Gewürze: 1 El Chillipulver, Ingwerpulver, Kurkumapulver und scharfes Paprikapulver.

Alle ganzen Gewürze bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erwärmen und 2 – 3 Minuten anrösten. Die Gewürze dann minde. 5 Minuten abkühlen lassen, in einen Mórser geben und fein mahlen. Danach die pulverisierten Gewürze untermischen. Fertig. An einem dunklen Ort kühl lagern, in einem geschlossenen Gefäss aufbewahren.

Rotes Karinam:

50 g Kokosflocken
je 2 El Tandoori Masala Fertigmischung und mildes Paprikapulver
je 1 TL Amchur, Vollrohrzucker und Xacuti Masala
je 1 TL Chilli. Ingwer und Zimtpulver
150ml Sesamöl

Die Zutaten mit 100ml Sesamöl mischen und mit einem Pürierstab mixen, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht. Die restlichen 50ml Öl auf das Karinam geben, das dient der Haltbarkeit (6 Wochen im Kühlschrank).

Zubreitungszeit: ca. 40 Minuten

Das Rezept stammt aus „Nickys Veda“, Nicky Satiram Sabnis Kochbuch, Irisiana 2014.

08 Nov 2016
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Grüne Mungobohnensuppe mit Basmatireis

Zutaten für 3-4 Personen:

3 Hände grüne Mungobohnen
½ Liter Wasser
2 Knoblauchzehen (optional)
ein Stück frischer Ingwer, ca. 4 cm lang
1 TL Kurkuma
1 ½ TL frisch geriebener Koriandersamen
1 ½ TL frisch geriebener Kreuzkümmel
½ TL Zimt
Salz
Pippali Pfeffer
2 EL Ghee
frisch gehackte Korianderblätter

3 Hände grüne Mungobohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen (oder tagsüber, mind. 7 Stunden). Bei Bedarf etwas Wasser nachgeben. Die Bohnen müssen komplett mit Wasser bedeckt sein und quellen stark auf.
Das Einweichwasser wegschütten.

Die Mungobohnen mit einem halben Liter frischem Wasser aufsetzen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
Es entsteht ein gräulicher Schaum, der mit der Schaumkelle abgenommen werden muss, bevor man irgendeine andere Zutat /Gewürz hinzugibt. Mit geschlossenem Deckel und reduzierter Hitze die Bohnen in 25 Minuten weichkochen. Wer Knoblauch mag, kocht zwei ganze Knoblauchzehen mit. Den frischen Ingwer reiben und ebenfalls zur Suppe geben.

Dann die Gewürze hinzugeben: Kreuzkümmelsamen und Koriandersamen vorher in einem Mörser zerreiben; Kurkuma und Zimt in Pulverform zufügen. Alles zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf etwas heisses Wasser nachgeben.

Mit 2 EL Ghee, etwas Pippali Pfeffer und Steinsalz abschmecken.
Die fertige Suppe mit Basmatireis und frisch gehackten Korianderblättern servieren.

Mungobohnen sind sehr proteinreich, leicht bekömmlich für jung und alt und entschlacken. Die Mungobohnensuppe eignet sich bestens als Mittags- oder leichte Abendsuppe, macht satt. Sie ist zusammen mit Basmatireis serviert eine vollwertige Mahlzeit.

Wer auf sein Brot nicht verzichten möchte: die Suppe schmeckt hervorragend zu Dinkeltoast und etwas Ziegenfetakäse.

Man kann eine grössere Portion dieser Mungobohnensuppe vorkochen und jeden Abend eine kleine Menge davon aufwärmen. Wenn sie im Kühlschrank steht, dickt sie stark nach, lässt sich aber mit Wasser ganz einfach wieder verdünnen. Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 35 Minuten, die Bohnen müssen 6-7 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden

13 Jul 2016
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Mango Lassi

Mango, die indische Königsfrucht, ist der wichtigste Bestandteil dieses exotischen Sommer- Joghurtdrinks. Mango Lassi hat eine cremige Konsistenz, ist fruchtig-säuerlich im Geschmack und der exotische Sommerhit aus Indien. Eine tolle Alternative zu gesüsster Limo! Gut gekühlt erfrischt der Lassi und hilft auch mal gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Mit einem einfachen Küchenstab oder Mixer ist dieser Joghurtdrink ganz leicht selber herzustellen:

Zutaten für 5 Portionen:

500 ml Naturjoghurt, 3,7% Fett
500 ml Wasser
1 reife Mango, geschält und in Stücke geschnitten
2 El Jaggery Zucker
1 El Rosenwasser

Zubereitung:

Einen Becher Naturjoghurt, und dieselbe Menge Wasser in einen Mixer geben. Die frischen Mangostücke, 2 El Jaggery Zucker und einen EL Rosenwasser hinzugeben und ca. 1 Minute auf mittelerer Stärke mixen. Den Mango Lassi entweder sofort geniessen oder in einem Behälter 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp:

Falls Du keine süsse reife Mango zur Hand hast, kannst Du auch Mango Püree benutzen. Jaggery Zucker, Rosenwasser, Mango Püree und weitere indisch/ayurvedische Zutaten kannst Du in unserem COSMOVEDA-Shop ganz einfach online bestellen.